27.04.2016

{Gelesen}: Abwesenheitsnotiz | Lisa Owens

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Autor: Lisa Owens
Titel: Abwesenheitsnotiz 
Genre: Gegenwartsliteratur, Roman
Übersetzer: Brigitte Jakobeit, Karen Witthuhn 
Verlag: Piper [01.04.2016]
HC, 288 Seiten, 18,00 €
ISBN: 3492057470
Kindle-Edition: 13,99 €
ASIN: B01860TPVK
hier: Leseexemplar des Verlags – DANKE !!!
gelesen auf dem Kindle Paperwhite 3 

Bewertung:

Inhaltsangabe (Amazon):

Wenn Claire Flannery eines weiß, dann, dass sie für ihr Glück alleine verantwortlich ist. Claire ist Mitte zwanzig, lebt in London und hat einen Freund, der ziemlich viel arbeitet. Claire selbst hat sich gerade ausgeklinkt, ihren Job gekündigt. Weil der nicht zu ihr gepasst hat. Aber: Was passt eigentlich so richtig zu ihr? »Ich erinnere mich noch gut daran, wie es in deinem Alter war. Klar, ich hatte da schon vier Kinder, aber das moderne Leben ist anders, du hast so viele Möglichkeiten", sagt die Großmutter und trifft den Nagel auf den Kopf. So treibt Claire durch die Stadt, mal mit, mal gegen den Strom, und beobachtet, was anderen Leuten verborgen bleibt – die arbeiten ja gerade. Ob das auf Dauer gut geht? – Lisa Owens erzählt vom unwiderstehlichen Druck, sich selbst zu finden, und hat mit Claire Flannery die Flaneurin des 21. Jahrhunderts geschaffen.

Meine Meinung:

Ein ungewöhnliches Buch. Das zeigt sich bereits an der Struktur, denn manche Kapitel bestehen aus nur einem Satz und ähneln eher hingeworfenen Notizen, während andere ganze Situationen beschreiben. In der ersten Person und im Präsens geschrieben vermittelt es den Anschein, als sähe man die Welt durch die Augen der Protagonistin, was zuweilen befremdlich, oft ziemlich schräg und auch humorvoll ist.

Eine junge Frau in den Mitzwanzigern fühlt sich in ihrem Job nicht wohl und kündigt kurzerhand, um herauszufinden, was wirklich zu ihr passt. Nicht wenige reagieren skeptisch, manche gar neidisch (“wenn man es sich leisten kann”), und sie selbst driftet in einen Zustand ab, in dem sie sich selbst nicht mag. Immer sehr direkt, oftmals darum aneckend, aber weiterhin auf der Suche nach sich selbst, steht Claire für viele junge Menschen dieser Generation. Gewürzt mit einem Schuss Britischem Humor fällt es leicht, sich in Claires Gedankenwelt zu finden.

Mich hat das Buch zum Nachdenken angeregt. Im Grunde genommen ist dies nicht unbedingt nur ein gesellschaftliches Model der Mitzwanziger, sondern eines jeden Menschen. Es gibt immer wieder Mitmenschen, die plötzlich aus ihrem Lebensgefüge ausbrechen und ganz von vorn anfangen, die mit sich, ihrem Job oder/und ihrem Leben nicht zufrieden sind und einen völlig anderen Lebenszweig wählen. Dazu gehört großer Mut und eigentlich auch Selbstsicherheit. Schwierig wird es, wenn man Verantwortung für andere Menschen wie eigene Kinder trägt.

Den Gedankengängen Claires kann man durchaus folgen und nachvollziehen, wie sie warum reagiert. Sie hat allerdings auch Halt bei ihrem Freund Luke, der bedingungslos zu ihr hält.

Ich gebe 07/10 Punkte und bedanke mich herzlich beim Piperverlag und NetGalley für das Leseexemplar!

Zitat:

Traum
Eine Nachtfahrt auf der Autobahn, meine Scheinwerfer funktionieren nicht, aber alle vorbeifahrenden Wagen haben voll aufgeblendet, gleißende Bahnen zwischen nervig dunklen Abschnitten.
Pos. 81

160427 Abwesenheit

26.04.2016

{Gelesen}: Laufen. Essen. Schlafen | Christine Thürmer

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Autor: Christine Thürmer
Titel: Laufen. Essen. Schlafen 
Genre: Reisebeschreibungen
Verlag: Piper [01.04.2016]
TB, 288 Seiten, 16,99 €
ISBN: 3890294715
Kindle-Edition: 12,99 €
ASIN: B01BLDR7B4
hier: Leseexemplar des Verlags – DANKE !!!
gelesen auf dem Kindle Paperwhite 3 

Bewertung:

Inhaltsangabe (Amazon):

Als Christine Thürmer gekündigt wird, beschließt sie, sich eine Auszeit zu nehmen und auf dem Pacific Crest Trail von Mexiko nach Kanada zu wandern – 4277 Kilometer. Eigentlich unsportlich und ohne Erfahrung bricht sie zu ihrem Abenteuer auf und schafft es tatsächlich bis ans Ziel. Und sie wandert weiter, läuft 2007 den Continental Divide Trail und 2008 den Appalachian Trail. Aus der gewissenhaften Geschäftsfrau wird eine Langstreckenwanderin, die fast ununterbrochen draußen unterwegs ist – zu Fuß, per Fahrrad oder Boot. Anschaulich und humorvoll beschreibt Christine Thürmer die Geschichte ihrer inneren Suche, ihre Erlebnisse und landschaftlichen Eindrücke auf den drei großen Trails und wie es ist, als Frau allein unterwegs zu sein.

Meine Meinung:

Ich ziehe meinen Hut. Ehrlich. Nicht nur, dass Christine Thürmer als Frau ihre Träume verwirklicht, sogar zum Aussteiger wird, um draußen in der Natur sein zu können; ganz nebenbei: ich könnte es nicht. Dabei wandere ich auch sehr gern, allerdings mit etwas mehr Komfort.

In diesem Buch arbeitet die Autorin ihre Erinnerungen auf und beschreibt ihre ersten 3 Trails in Amerika. Wie sie zur Langstreckenwanderin wurde, was es zu beachten gibt, ihre Gedanken, Gefühle und Entscheidungen. Sie nimmt uns quasi an die Hand und lässt uns ihre Erinnerungen miterleben. Und so erfahren wir nicht nur, dass die “thruhikers” mit ultraleichtem Gepäck reisen und fast 1/2 Jahr pro Trail am Lebenslimit leben, wir erhalten auch Einblick in das ganz besondere soziale Leben der Wanderer unter einander, von “trail angels” und malerischen Landschaften.

Wenn ich auch hin und wieder mit dem Gedanken gespielt habe, vielleicht mal einen der Trails in Schottland zu erwandern – nach diesem Buch weiß ich, ich lasse es. Ich bin da ganz realistisch. Allein mein knirschendes Knie nimmt mir die Entscheidung ab. Ganz abgesehen davon, dass ich eine Genießerin bin und für ein gutes Essen so Einiges geben würde. Aber monatelang von Müsli mit Wasser und jeder Menge Schokolade zu leben… nein, das ist absolut nichts für mich. Mal davon ab, dass mir auch so profane Dinge wie ein BH wichtig sind, und Wechselwäsche… und BÜCHER!!! – EDIT: Es ist fest geplant, nächsten Juni den West Highland Way (WHW) in Schottland zu wandern. 154 km in 8 Tagen. Wir trainieren schon Smile

Ich habe das Buch mit Interesse gelesen und Christine bewundert, wie sie einfach alles hinter sich lassen kann und ein solches Leben ohne Sicherheit, dafür mit jeder Menge Gefahren, bevorzugt und ihren Traum verwirklicht. Es gehört viel Mut dazu, und Genügsamkeit.

Das Buch hat eine Menge Beiwerk. Nicht nur detaillierte Angaben zu den Trails sind zu Beginn jeder Wanderung angegeben, auch eine Karte gibt es dazu. Und am Ende wird der ausdauernde Leser mit Fotos belohnt, die zwar auf dem Kindle s/w gehalten, deshalb aber nicht weniger interessant sind. Sollte also jemand durch das Buch Lust bekommen haben, sich selbst auf die Reise zu begeben – er findet auch einige Angaben zu notwendigem Wissen bei der Vorbereitung.

Ich gebe 08/10 Punkte und bedanke mich beim Piper Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Leseexemplars.

Der Anfang:

Es ist stockdunkel draußen, ich bin nervös, und mir ist schlecht. Ich sitze in einem Pick-up und bin auf dem Weg von San Diego zur mexikanischen Grenze.

160426 Laufen

kann-LESEN-verursachen

25.04.2016

{Gelesen}: Wild | Lena Klassen

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Autor: Lena Klassen
Titel: Wild 
Reihe: Wild (1)
Genre: Science Fiction, Dystopie, Jugendbuch
Verlag: Drachenmond [11.03.2013]
TB, 384 Seiten, 14,90 €
ISBN: 3931989798
Kindle-Edition: 4,99 €
ASIN: B00VDEJ9B8
gelesen auf dem Kindle Paperwhite 1

Bewertung:

Inhaltsangabe (Amazon):

In einer Welt der Zukunft, einer Stadt des Glücks, ist alles rosarot - bis du die Augen öffnest und die Wahrheit erkennst ...
Gezähmte Gefühle. Eine Welt ohne Krankheit und Kummer. Kein Leid und keine Leidenschaft.
Einmal wöchentlich bekommt jeder in "Neustadt" seine Glücksinjektion. Trotzdem ist die siebzehnjährige Pi nicht so glücklich wie alle anderen. Stimmt etwas nicht mit ihr? Oder warum darf sie nicht mit Lucky zusammen sein, ihrem besten Freund? Anders zu sein ist gefährlich, denn hinter dem Zaun, der "Neustadt" umgibt, liegt die Wildnis. Dort herrschen noch Krankheit und Gewalt - und dorthin werden alle verbannt, die aus der Reihe tanzen. Dann geschieht etwas Unfassbares: Die Glücksdroge versagt. Und plötzlich steht Pi vor der Entscheidung ihres Lebens: Liebe oder Freiheit?

Meine Meinung:

Lena Klassen entführt uns in eine dystopische Vorstellung einer Welt, in der jedwede Art von Leidenschaft eine Gefahr für die Gesellschaft darstellt. Da aus Leidenschaft Menschen getötet und Kriege begonnen werden können, unterbindet man bei dem “neuen Menschen” jede Art von Leidenschaft, indem man ihm wöchentlich eine Glücksdroge verabreicht. In der Folge berührt sie absolut nichts mehr.

Da fällt zum Beispiel ein Arbeiter vom Gerüst, aber bis auf die Helfer vom Genesungshaus kümmert sich niemand darum. Man hat den Unfall fast sofort wieder vergessen und will weiterhin Spaß haben.

Als die Glücksdroge bei Peas und ihren Freunden einmal nicht funktioniert, bekommen sie zum ersten Mal Gewalt über ihre Gedanken und fühlen. Plötzlich ohne Fremdsteuerung stehen sie vor der Wahl ihres Lebens.

Sehr anschaulich schildert Lena Klassen, wie die Jugendlichen mit ihren neu erwachten Gefühlen umgehen, welche Entscheidungen sie treffen und wie sie das verändert. Doch damit nicht genug, die Gesellschaft will auf keinen Fall, dass sich jemand der Glücksdroge entzieht und jagt sie gnadenlos.

Eine spannende Szenerie, recht gut dargestellte Charaktere und eine Dystopie, die in Deutschland spielt. Die Autorin schreibt In der ersten Person als Peas mit recht einfachen Worten. Ich kann das Buch Jugendlichen, aber auch Erwachsenen empfehlen.

Ich gebe 08/10 Punkte.

1.Satz:

Niemand konnte so malerisch sterben wie Moon.

160424 Wild

Bücher der Reihe:

1. Wild – beendet 24.04.2016 – 08/10 Punkte
2. Wach – Wild (2)

23.04.2016

{Gelesen}: Das Herz eines Highlanders | Karen Marie Moning

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Autor: Karen Marie Moning 
Titel: Das Herz eines Highlanders 
Reihe: Die Highlander-Saga (2)
Genre: Mystery, Romantik, Legende, Liebesroman
Übersetzer: Thomas Mück 
Verlag: Ullstein TB [2005]
HC, 415 Seiten, gebraucht ab 0,38 €
ISBN: 3828979025
TB, 414 Seiten, gebraucht ab 0,01 €
ISBN: 3548251919 

Bewertung:

Inhaltsangabe (Amazon):

Sein Clan besitzt übernatürliche Kräfte, doch der Krieger Gavrael McIllioch wird vom dunklen Schicksal seiner Vorfahren verfolgt. Mit allen Mitteln versucht er, sich und seine Leute vor den bösen Mächten zu schützen. Doch dann soll seine große Liebe, die wunderschöne Jillian St. Clair, an einen Fremden verheiratet werden. Gavrael muss sich entscheiden - zwischen der Sicherheit seines Clans und der Übermacht einer einzigartigen Liebe.

Meine Meinung:

Die Autorin präsentiert uns eine 8teilige Reihe von ganz besonderen Liebesromanen. Die ersten beiden Bände wurden sogar noch im 20. JH geschrieben! Das Besondere steckt genau wie bei den Romanen von Juliet Marillier in den Legenden und Märchen der Kelten, die die Grundlage für die wunderschönen Geschichten und romantischen Liebesromane voller Leidenschaft bilden. Und da haben die Kelten ja wirklich einiges zu bieten! Hier geht die Legende vom Berserker sogar auf den Wikingergott Odin zurück.

Mich hat seinerzeit nicht nur die Cover der Reihe, sondern auch die Themen Schottland, Highlands und Zeitreise magisch angezogen. Ich musste sie haben, auch wenn nun inzwischen 10 Jahre zwischen dem gelesenen 1. und nun 2. Band liegen. Erst einmal alle Reihen sammeln und im SuB horten, dachte ich mir. Zum Lesen habe ich ja noch jede Menge Zeit Winking smile Inzwischen habe ich wirklich zu kämpfen, um meinen angesammelten SuB tatsächlich abzubauen, denn es kommen doch tatsächlich jeden Monat jede Menge neuer Bücher dazu, ob nun gekauft, geliehen oder vom Verlag bzw. Autoren als Leseexemplar bereitgestellt. Doch nun habe ich wieder Blut geleckt, und es werden garantiert keine 10 Jahre vergehen, bevor ich Band 3 in die Hand nehme.

Wer die Highland-Saga von Diana Gabaldon und die Bücher von Juliet Marillier liebt, sich leicht verzaubern lässt und romantischer Leidenschaft einiges abgewinnen kann, wird diese Reihe sicherlich auch mögen. Mich jedenfalls hat das zweite Buch wieder in seinen Bann gezogen. Geradezu berauscht habe ich Seite um Seite gelesen und auf ein Happy End gelauert. Natürlich habe ich als erfahrene Leserin Einiges frühzeitig durchschaut, das schmälerte den Genuss jedoch keinesfalls. Und, was einige Leserinnen interessieren dürfte – man muss Band 1 nicht gelesen haben, um sich an diesem Band erfreuen zu können. Ich habe ihn zwar gelesen, aber wie gesagt vor 10 Jahren, und ich habe nicht noch einmal nachgeschaut (hätte ich aber können, wenn ich hier nicht zurecht gekommen wäre).

Das Buch ist perfekt zum Träumen, fantasievoll geschrieben, spannend, und diesmal sogar ohne Zeitreise und Feen.

Ich gebe 09/10 Punkte.

Zitat:

Keltische Legende
Der Legende nach können die Kräfte des Berserkers – übernatürliche Stärke, Tapferkeit, Männlichkeit und Klugheit – von einem Mann für den Preis seiner Seele erworben werden…
Erster Satz

160423 Highlander2

Bücher der Reihe:

1. Zauber der Begierde – beendet 09.05.2006 – 11/10 Punkte
2. Das Herz eines Highlanders – beendet 23.04.2016 – 09/10 Punkte
3. Küss mich, Highlander
4. Die Liebe des Highlanders
5. Der dunkle Highlander
6. Der unsterbliche Highlander
7. Im Zauber des Highlanders
8. Das Geheimnis der Highlands

21.04.2016

{Gelesen}: GENESIS. Post Mortem | Thariot

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Autor: Thariot (Martin Langner)
Titel: Post Mortem 
Reihe: Genesis-Saga (3)
Genre: Science Fiction
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform [06.12.2014]
TB, 574 Seiten, 17,90 €
ISBN: 1505426634
Kindle-Edition: 4,44 €
ASIN: B00QFWQZ0Q
hier: geliehen bei Amazon Prime
gelesen auf dem Kindle Paperwhite 3 

Bewertung:

Inhaltsangabe (Amazon):

Elias' Welt ist sieben Stunden alt. Sieben verstörende Stunden, in denen er nicht herausfinden konnte, warum er noch lebt.
Alle seine Gedanken gelten Anna, die er um jeden Preis wiedersehen will.
Dabei realisiert Elias genau zwei Dinge: um zu überleben, muss er kämpfen und um Anna wiederzusehen, alles hinter sich lassen, an was er jemals geglaubt hat.
Anna hat Elias mit eigenen Augen sterben sehen. Niemand konnte das überleben. Dieses Erlebnis veränderte sie.
Sie sieht nun Dinge, die nicht existieren und träumt von einer Zukunft, die sie nicht versteht. Um nicht den Verstand zu verlieren, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung.

Meine Meinung:

Der dritte Teil der Genesis-Trilogie lehrt uns eines: “Zeit ist nicht relativ, sie ist beliebig.”

Während Elias mit Kezia, seiner Tochter, und Marina das Unmögliche geschafft haben, durch ein schwarzes Loch in ein Paralleluniversum geflüchtet sind und sich auf einer spiegelverkehrten Erde wiederfinden, die wie ein Paradies zu sein scheint, befindet sich Anna, die letzte Replikantin dieses Universums in einer futuristischen Welt, in welcher es kaum noch echte Menschen gibt. Vielmehr wird die Persönlichkeit eines Menschen mit allen Erinnerungen in einen Speicher und mittels eines Chips in einen x-beliebigen synthetischen Körper geladen.

Doch Anna wäre nicht Anna, würde sie nicht für den Fortbestand der Menschheit kämpfen, mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln und gegen jedwede Bedrohung.

Eine gravitative Anomalie zwingt Menschen und digitale Signaturen, umgehend zu handeln, denn diese Anomalie agiert schlimmer als ein normales schwarzes Loch. Nichts ist vor ihr sicher. Völlig unberechenbar verschlingt sie alles und zerstört alles. Und so machen sich Anna und einige alte Bekannte sowie neue Figuren auf ins Andromeda-System, um eine Möglichkeit zu finden, zu überleben.

Ein absolut spannendes Buch, mit wissenschaftlichen Erklärungen gespickt und einer Vorstellungskraft, vor der ich nur den Hut ziehen kann. Ich konnte buchstäblich nicht aufhören zu lesen. An diesem Buch, dieser Reihe, hat mich absolut alles fasziniert und beeindruckt. Der Schreibstil, so lebendig, als würde ich direkt in das Raumschiff hinein katapultiert; die Charaktere so detailgetrau und nuanciert beschrieben, dass ich sie buchstäblich vor Augen hatte, egal, ob es sich um einen Menschen aus Fleisch und Blut oder eine energetische flimmernde Signatur handelte. Selbst die Handlungen waren absolut logisch und nachzuvollziehen, und dabei blieb der Spannungsbogen ständig auf höchstem Niveau.

Das ist ein Überflieger. Absolut. Ich gebe 11/10 Punkte.

Zitate:

"Das Phänomen ist auf Basis bekannter Axiome nicht erklärbar. Das Licht dieses Objektes scheint alle bekannten Regeln von Zeit und Raum zu ignorieren. Die gravitative Anomalie erlaubt es leider nicht, Sensoren näher an die alte Position der Erde heranzubringen und diesen ungewöhnlichen Vorgang näher zu untersuchen.”
Seite 278 – XXIII. Weißes Licht

Die Erde ist eine wunderbare Welt, weswegen sie in unzähligen Universen parallel existiert.
Seite 570 – Epilog: Vater

Wenn ihr euch ein bisschen für Science Fiction interessiert und genau solche Leseratten wie ich seid, solltet ihr euch das Video ansehen. Übrigens: Die beiden sitzen in genau den gleichen Ohrensesseln von Ikea, wie ich einen habe Winking smile - und, witzig, auch ich bin über “Transport” zur Genesis-Reihe gekommen Open-mouthed smile

Bücher der Reihe:

Die Genesis-Saga
1. Genesis. Die verlorene Schöpfung – beendet 24.01.2016 – 11/10 Punkte
2. Genesis. Brennende Welten – beendet 15.03.2016 – 10/10 Punkte
3. Genesis. Post Mortem – beendet 21.04.2016 – 11/10 Punkte

20.04.2016

{Gelesen}: Das Eisrosenkind | Michael E. Vieten

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Autor: Michael E. Vieten
Titel: Das Eisrosenkind 
Reihe: Christine Bernard (2)
Genre: Kriminalroman
Verlag: Acabus [01.04.2016]
TB, 304 Seiten, 12,90 €
ISBN: 3862824136
Kindle-Edition: 5,99 €
ASIN: B01DA4I2V6
hier: Leseexemplar vom Autor und Verlag
VIELEN DANK !!!
gelesen auf dem Kindle Paperwhite 1

Bewertung:

Inhaltsangabe (Amazon):

Der Mensch glaubt, er hofft, und er irrt.
Ein kalter Morgen im März. Eine gefrorene Kinderleiche am Moselufer. Eisige Farinade verziert das kleine Gesicht. Ist das die achtjährige Rosalia, nach der die Trierer Kriminalpolizei verzweifelt sucht? Ist sie im Nachtfrost erfroren oder verbirgt sich ein noch viel schrecklicheres Geheimnis hinter der Schönheit des Grauens? Nach seinem ersten Psychokrimi "Christine Bernard - Der Fall Siebenschön" veröffentlicht Michael E. Vieten nun einen weiteren mörderischen Fall, bei dem Kommissarin Bernard mit den dunkelsten und abgründigsten Seiten der Menschen konfrontiert wird. Ihre Ermittlungsarbeiten führen sie durch das winterliche Trier. Ein Thriller, der Gänsehaut verschafft - und das nicht nur aufgrund eisiger Temperaturen!

Meine Meinung:

Handlungsort ist die Stadt Trier, eine Stadt, die ich bislang noch nicht kenne, aber besuchen möchte, wenn mein Hauptaugenmerk auch auf die Kulturdenkmäler gerichtet ist, während sie im Buch keine Erwähnung finden. Hier geht es ausschließlich um Polizeiarbeit und die Klärung eines Falles von Kindesentführung.

Sehr detailreich beschrieben, werden auch die Charaktere menschlich natürlich dargestellt, mit Fehlern, Vorlieben und Schwächen. Einen schnörkellosen, markanten Schreibstil würde ich dies nennen, mit kurzen Sätzen, aussagekräftig, prägnant, alles von Nichtrelevanz verschluckend.

Spannung ist vorhanden, wenn sie für mich auch recht früh mit der Gewissheit um das Tatmotiv und entsprechende Zusammenhänge an Intensität verlor. Von da an nervten mich die Fixiertheit der Kommissarin und Blauäugigkeit ihres Partners bis zu dem Moment, als es um die Identität des Täters geht. Ein ums andere Mal hätte ich Christine Bernard gern geschüttelt und ihr entgegen geschleudert, wie man nur so verbohrt sein kann, ihr das Offensichtliche dargelegt.

Aber, das Buch hielt mich weiterhin bei der Stange. Ich wollte wissen, wer es war und gebe am Ende 07/10 Punkte.

1. Satz:

Festlich gekleidet und dicht gedrängt warteten die Konzertbesucher im Foyer der Europahalle Trier auf den Einlass.

160419 Eisrosenkind

Bücher der Reihe:

1. Christine Bernard. Der Fall Siebenschön
2. Christine Bernard. Eisrosenkind – beendet 19.04.2016 – 07/10 Punkte

17.04.2016

{Gelesen}: Gedenke mein | Inge Löhnig

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Autor: Inge Löhnig 
Titel: Gedenke mein 
Reihe: Gina Angelucci (1)
Genre: Kriminalroman
Verlag: Ullstein Buchverlage [15.01.2016]
TB, 400 Seiten, 9,99 €
ISBN: 3548612288
Kindle-Edition: 8,99 €
ASIN: B00WWNPQSO
hier: Leseexemplar vom Verlag – DANKE !!!
gelesen auf dem Kindle Paperwhite

Bewertung:

Inhaltsangabe (Amazon):

Cold Cases – Verbrechen schlafen nicht

Gina Angelucci, die Partnerin des Münchner Kommissars Dühnfort, arbeitet in der Abteilung für Cold Cases in München: Sie löst Mordfälle, die seit Jahren nicht geklärt werden konnten. Auf die Bitte einer Mutter nimmt sie die Ermittlungen zu einem tragischen Fall wieder auf. Vor zehn Jahren verschwand die kleine Marie. Ihre Leiche wurde nie gefunden. Der Vater von Marie hat Selbstmord begangen. Hat er seiner Tochter etwas angetan? Gina ahnt, dass ihre Kollegen damals die falschen Fragen stellten. Warum sollte der Vater das Mädchen töten? Oder ist Marie noch am Leben? Gina folgt einer Spur, die zu unendlichem Leid führt … 

Meine Meinung:

Ein Vater nimmt sich das Leben und hinterlässt einen Abschiedsbrief, er habe seine kleine Tochter “mitgenommen”, deren Leiche wird aber nie gefunden. Was für eine Qual muss das für die Mutter sein? Nicht zu wissen, ob ihr Kind tatsächlich tot irgendwo verscharrt wurde, und wenn ja, wo oder eventuell noch lebt? Handelt es sich um ein perfides Spiel, nur um sie zu quälen?

Manchmal kann man einfach ungeachtet der Konsequenzen nicht aufhören zu lesen. Kennt ihr das auch? Da hat man sogar Kopfschmerzen, die Bettzeit hat längst begonnen, aber ihr wisst genau, dass ihr nicht schlafen könnt, wenn ihr nicht wisst, wer der Mörder ist. – Zum Glück ist Wochenende, und ich kann alles heute entspannt angehen. Und hey: Meine Kopfschmerzen sind einem leichten Druck gewichen Open-mouthed smile

Gina ist in diesem Buch die Ermittlerin, Tino Dühnfort agiert nur am Rande, aber da es sich um einen Altfall handelt, ist das auch kein Wunder. Was so faszinierend an “Cold Cases” ist, sind die im wahrsten Sinne des Wortes kalten Spuren, wie und wo da ein Ansatz für neue Ermittlungen gefunden wird. Und wenn dann in der Vergangenheit Einiges unterlassen oder vergessen wurde, bleiben nicht mehr allzu viele Möglichkeiten, dem Täter auf die Spur zu kommen.

Um so spannender ist es mitzuerleben, wie Gina und ihr Team die Aufgabe angehen und zu ungeahnten Schlüssen kommen.

Auch im privaten Leben des Paares Tino und Gina gibt es Neuigkeiten, denn Gina ist schwanger und dürfte eigentlich nicht mehr im Außendienst tätig sein. Es ist zu gefährlich. Doch Gina kann sich noch nicht dazu durchringen, ihrem Vorgesetzten von dem neuen Leben zu erzählen, sie möchte unbedingt noch diesen Fall klären. Tino macht sich große Sorgen, steht aber vollkommen hinter ihr. – Eine weitere Faser des Spannungsbogens…

Ein Buch, wie ich es mag. Spannend ohne Ende und nicht unbedingt vorhersehbar. Ein Pageturner im wahrsten Sinne des Wortes und für mich ein Überflieger Smile

Ich gebe 11/10 Punkte.

Mein Dank geht an die Ullstein Buchverlage für das persönliche Leseexemplar!

Zitat:

Linker Hand ragten die mehrgeschossigen Bürokomplexe von MAN und MTU in funktionaler Hässlichkeit in den Himmel.
Pos. 2356, 35. Kapitel

160417 Gedenke mein

Bücher der Reihe:

1. Der Sünde Sold – rezensiert 02.02.2012 - 09/10 Punkte
2. In weißer Stille – rezensiert 11.02.2012 - 09/10 Punkte
3. So unselig schön – rezensiert 21.02.2012 - 10/10 Punkte
4. Schuld währt ewig – rezensiert 25-03.2012 - 10/10 Punkte
5. Verflucht seist du – rezensiert 13.10.2013 - 06/10 Punkte
6. Deiner Seele Grab – rezensiert 31.07.2014 – 10/10 Punkte
7. Mörderkind – rezensiert 03.01.2015 – 08/10 Punkte
8. Nun ruhet sanft – beendet 24.03.2016 – 10/10 Punkte
9. Gedenke mein – beendet 17.04.2016 – 11/10 Punkte

15.04.2016

{Gelesen}: Das Netz | Fredrik T. Olsson

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Autor: Fredrik T. Olsson
Titel: Das Netz 
Reihe: William Sandberg (1)
Genre: Thriller
Übersetzer: Kerstin Schöps 
Verlag: Piper [01.04.2016]
TB, 672 Seiten, 16,99 €
ISBN: 3492057489
Kindle-Edition: 12,99 €
ASIN: B01860TQBY
hier: Leseexemplar vom Verlag – DANKE !!!
gelesen auf dem Kindle Paperwhite

Bewertung:

Inhaltsangabe (Amazon):

Blackout, eine ganze Nacht steht in Stockholm alles still. Es herrschen Dunkelheit und Chaos. Die Regierung macht den Cyber-Experten William Sandberg dafür verantwortlich und nimmt ihn fest. Aber William ist ein gebrochener Mann: Seine Tochter ist spurlos verschwunden, und seine obsessive Suche nach ihr droht seine Ehe zu zerstören. Kurz vor dem Blackout erhielt er die mysteriöse E-Mail eines Unbekannten – William begreift sofort, dass er fliehen und den Absender dieser Nachricht finden muss, um seine Unschuld zu beweisen. Doch sein Gegner scheint ihm immer einen Schritt voraus… Nach seinem internationalen Bestseller »Der Code« der zweite, höchst originelle, zeitgemäße Thriller von Fredrik T. Olsson.

Meine Meinung:

Stromausfälle, Kernkraftwerke in der Krise – woran erinnert uns das? Richtig, an Marc Elsbergs “Blackout”. Und doch hat dieser Roman gar nichts damit zu tun. Es geht um etwas völlig anderes, aber das erfährt der Leser erst nach und nach. Ein wirklich spannender Thriller, der uns nicht nur nach Schweden und Großbritannien führt, sondern auch nach Polen.

Der getrennt lebende Vater William Sandberg erhält eine nicht zurück zu verfolgende ominöse eMail ohne Unterschrift mit nur einer Ort- und Zeitangabe für ein Treffen. Dort angekommen wird er nicht von dem Absender sondern seiner eigenen Behörde erwartet und festgenommen. Ein Alptraum beginnt.

Sämtliche Charaktere werden detailgetreu und genauso facettenreich dargestellt, wie sie im tatsächlichen Leben wären. Sofort ist eine Vertrautheit spürbar, man leidet förmlich mit den verzweifelt nach dem Urheber suchenden Menschen mit und fiebert der Auflösung entgegen. Und diese ist so fantastisch und entschädigt für so manche Formulierung, in der ein später stattfindendes Ereignis vorweg genommen wird.

In der Inhaltsangabe wird dieses Buch als das zweite des Schriftstellers angegeben, es ist auch erst in diesem Jahr auf Schwedisch erschienen, während “Der Code” schon 2014 ins Deutsche übersetzt wurde, also vor diesem Buch hier erschien. Dennoch soll dieses das erste in der Serie sein. Vielleicht ist es ja dem zuerst erschienenen Buch nachträglich vorangestellt worden? Das werde ich erst wissen, wenn ich das zweite Buch gelesen habe.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Eine gute Mischung aus Machtgier, Entdeckung, Angst, Panik, Jagd, Flucht, Zeitdruck und menschlichen Tragödien.

Ich gebe 09/10 Punkte und danke dem Piper Verlag für die Bereitstellung des persönlichen Leseexemplars Smile

Zitat:

Leben entsteht dort, wo es die Voraussetzung dafür gibt.
Pos. 4925

160415 DasNetz

Bücher der Reihe:

1. Das Netz – beendet 15.04.2016 – 09/10 Punkte
2. Der Code

13.04.2016

{Gelesen}: Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben | Matt Haig

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Autor: Matt Haig
Titel: Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben 
Genre: Ratgeber, Selbstreflektion, Sachbuch
Übersetzer: Sophie Zeitz 
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft [18.03.2016]
HC, 304 Seiten, 18,90 €
ISBN: 3423280719
Kindle-Edition: 15,90 €
ASIN: B017RCSWSK
[Whispersync for Voice verfügbar

Bewertung:

Inhaltsangabe (Amazon):

Ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit gerade mal 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein – ebenso unterhaltsam wie berührend. »Ich habe dieses Buch geschrieben, weil letztendlich doch etwas dran ist an den uralten Klischees: Die Zeit heilt alle Wunden, und es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn wir es zunächst nicht sehen können. Und manchmal können Worte einen Menschen tatsächlich befreien.« Matt Haig

Meine Meinung:

Es gibt einige Ratgeber, medizinische Sachbücher und Erklärungen zum Thema Depressionen. Doch meist werden schablonenartige Raster gezeichnet, die zwar in der Theorie gut klingen, aber nicht auf jeden Krankheitsfall angewandt werden können, weil eben jeder individuell ist und die Krankheit sich bei jedem anders äußert. Es gibt immer Schnittmengen, aber was dem einen hilft, kann bei dem anderen im besten Fall gar nichts verursachen, im schlimmsten Fall sogar nach hinten losgehen.

In der heutigen schnelllebigen Zeit, in der von jedem so unendlich viel gefordert wird, ist es verheerend, wenn der Mensch von sich selbst am meisten fordert, die Anforderung hat, perfekt zu sein und dann sensibel an Kritik sein Selbstwertgefühl verliert, zu grübeln beginnt und damit nicht mehr aufhören kann, schlaflos über Belanglosigkeiten und Möglichkeiten grübelt, die wahrscheinlich nie stattfinden werden und dabei selbstzerstörerische Gedanken und Taten folgen lässt. Ein solcher Mensch braucht Hilfe. Er muss sich zwar letzten Endes selbst beim Schopf packen und aus dem Sumpf ziehen (aus dem Baron von Münchhausen), aber ohne Hilfe von außen wird dies nicht so ohne weiteres gelingen.

Was hilft, sind auf jeden Fall Gespräche und Bewegung. Und ganz wichtig – Matt Haig streicht es in seinem ganz besonderen Buch heraus – ist die Liebe, Menschen, die für den grübelnden, zitternden und ängstlichen Menschen da sind und solche Sätze wie “Nun reiß dich mal zusammen. So schlimm kann es doch nicht sein.” tunlichst lassen sollten, denn es IST schlimm. Sehr schlimm. Menschen, die noch nie eine Depression hatten, können sich nicht in ein solches Gefühl, eine solche Situation hineindenken, können es einfach nicht begreifen, WIE schrecklich es ist, in einem Abgrund gefangen zu sein und keinen Lichtschimmer mehr zu sehen.

Auch Angehörige können an einer solchen Situation zerbrechen, sich überfordert fühlen, denn man steht dem hilflos gegenüber. Ein aufgeschrammtes Knie kann man verpflastern, pusten und einen Kinderreim singen, aber was macht man, wenn man von suizidalen Gedanken hört?

Als ich dieses Buch zu lesen begann, habe ich mir eine ganze Menge erhofft, und dann zog es mich auf den ersten etwa 80 Seiten selbst hinunter, denn Matt Haig erzählt ungeschönt, wie er diese Zeit der schlimmsten Depression erlebt hat. Mein Fluch ist, dass ich mich in andere Menschen immer sehr gut hinein versetzen kann und so projizierte ich das Gelesene auf einen geliebten Menschen, der gerade Schlimmes durchmacht. Und konnte selbst nicht schlafen.

Doch auf den nächsten Seiten geht es bergauf. Matt schreibt, was ihm selbst geholfen hat, wie er selbst Stück für Stück Fortschritte machte und bei dem nächsten Schub auf der Erfahrung aufbauen konnte, dass es schon mal schlimmer war und wieder besser wurde, dass es Hoffnung, eine Zukunft gibt.

Dieses Buch ist anders als andere Ratgeber. Es zeigt Möglichkeiten, Hoffnung und Beispiele, mit dieser Krankheit umgehen zu können, für Betroffene gleichermaßen wie für Angehörige. Mir persönlich hat es viel gegeben, und ich hoffe, es wird dem Menschen, dem ich das gebundene Buch überlassen habe, eine helfende Hand reichen, um wieder zurück zu ungehemmter Freude und einem erfüllten Leben zu finden.

Und euch empfehle ich, die ersten 80 Seiten an einem Stück und keinesfalls abends vor dem Schlafengehen zu lesen. Besser lest ihr am Tage noch ein wenig weiter…

Ich gebe 09/10 Punkte 

kann-LESEN-verursachen

Zitate:

Ich bin du und du bist ich. Wir sind allein und doch nicht allein. Wir sind in der Zeit gefangen, doch wir sind auch unendlich. Wir sind aus Fleisch, aber auch aus den Sternen.
Pos. 1906

Lies, was du willst. Hauptsache, du liest. Bücher sind Möglichkeiten. Sie sind Fluchtwege. Sie geben dir Optionen, wenn du keine hast. Jedes Buch kann ein Heim für einen entwurzelten Geist sein.
Nr. 36, Pos. 1954

39. Wenn du denkst, du hast keine Zeit zum Entspannen , ist das der Moment, in dem du dir dringend Zeit zum Entspannen nehmen solltest.
Pos. 1960

Bücher des Autors:

Ich und die Menschen – rezensiert 03.07.2014 – 11/10 Punkte
Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben – beendet 13.04.2016 – 09/10 Punkte

12.04.2016

{Gehört}: Der Somerset-Fall | Nadine Schmid

Autor: Nadine Schmid
Titel: Der Somerset-Fall 
Reihe: Sherlock & Watson. Neues aus der Baker Street (4)
Genre: Krimi, Hörspiel
Der Audio Verlag, [18.03.2016]
Spieldauer: [78 Minuten] (ungekürzt)
Sprecher: Johann von Bülow, Florian Lukas u.a. 
Reg. Preis/im Premium-Abo/im Flexi-Abo:
10,95 € / 10,19 € bzw. 1 GH / 9,95 €

Bewertung:

Inhaltsangabe (Audible):

Es wird wieder laut, rasant und äußerst knifflig: Sherlock & Watson lösen einen neuen Fall im modernen London. In Fall vier ist Sherlock Holmes nach der Aufklärung der Breitraum-Affäre völlig erschöpft. Diagnose: Burn-Out. John Watson nimmt seinen Freund kurzerhand mit zu seiner guten Freundin Haffat, die sich im behaglichen Somerset niedergelassen hat.

Meine Meinung:

Hörspiele sind etwas Feines, fast wie Kino, wenn man genügend Fantasie hat. Und die Produktionen zu dieser Serie sind etwas Besonderes. Alle Sprecher spielen ihre Rollen perfekt, dazu gibt es jede Menge Geräuschkulisse, Sherlock wie wir ihn lieben in voller Action und bislang hat mir jeder Fall richtig gut gefallen.

Wer die Fernsehserie mag, wird diese Hörspiel-Reihe ebenso mögen.

Für mich immer genau das Richtige, bevor ich mich an einen dicken Schmöker von vielen Stunden Hörgenuss begebe. Ich kann die Reihe wirklich wärmstens empfehlen und möchte hier auch gar nicht weiter auf den Inhalt eingehen. Hört sie euch einfach an und genießt das perfekte Zusammenspiel von Episode und Sprechern. Für mich wie gesagt ist diese Reihe etwas Besonderes Open-mouthed smile

Von mir gibt’s auch dieses Mal wieder 09/10 Punkte.

160412 Somerset

Bücher der Reihe:

1. Das Rätsel von Musgrave – rezensiert 14.11.2015 – 09/10 Punkte
2. Ein Fluch in Rosarot – rezensiert 14.11.2015 – 09/10 Punkte
3. Die Spur des Teufels – beendet 06.03.2016 – 09/10 Punkte
4. Der Somerset-Fall – beendet 12.04.2016 – 09/10 Punkte
5. Der letzte Tanz

11.04.2016

{Gehört}: Babylon | Thomas Thiemeyer

Autor: Thomas Thiemeyer
Titel: Babylon 
Reihe: Hannah Peters (4)
Genre: Mystery-Thriller
Verlag: Knaur [01.03.2016]
TB, 528 Seiten, 14,99 €
Kindle-Edition: 12,99 €
Audible GmbH, [24.03.2016]
Spieldauer: [808 Minuten] (ungekürzt)
Sprecher: Dietmar Wunder 
Reg. Preis/im Premium-Abo/im Flexi-Abo:
21,95 € / 20,44 € bzw. 1 GH / 9,95 €

Bewertung:

Inhaltsangabe (Audible):

Das irakisch-syrische Grenzgebiet. Zweistromland, Wiege der Zivilisation. Heute eine der gefährlichsten Krisenregionen der Erde. Ausgerechnet hierhin entsendet Multimilliardär Norman Stromberg die Archäologen Hannah Peters und ihren Mann John Evans. Der Auftrag: Die Erkundung eines der rätselhaftesten Zeugnisse der Menschheitsgeschichte.

Meine Meinung:

Bin ich ein Fan der Mystery-Thriller von Thomas Thiemeyer? Ja. Bin ich. Definitiv. Zwar habe ich es immer noch nicht geschafft, die Jugendbücher des Autoren zu lesen (irgendwie habe ich eindeutig zu wenig frei verfügbare Zeit), aber alle bisher erschienenen Thriller – auch diejenigen, die nicht zur Hannah Peters-Reihe gehören –, habe ich verschlungen und bin süchtig danach. Eindeutig.

Vergleichbar sind sie vielleicht mit den Indianer Jones-Filmen, wobei mich bei diesen immer die kreischenden Frauen abgeschreckt haben. Das ist bei den Büchern von Thomas Thiemeyer eben nicht so. Bei ihm sind die Frauen durchaus emanzipiert, intelligent und in der Lage, die richtigen Entscheidungen zu treffen, während auch der heldenhafteste Mann versagen mag.

Versteht mich nicht falsch: Hier geht es keinesfalls um die alles begreifenden und in jeder Situation toughen Frauen, während die Männer schlecht dargestellt würden. Mitnichten. Die Charaktere sind allesamt intelligent und so gut dargestellt, dass der Leser oder Hörer in der Lage ist, seine Gedanken und Beweggründe nachzuvollziehen. Mut, Entschlossenheit, Feigheit auch, ja selbst Fehlentscheidungen sind genauso Teil der Story wie die Spannung und Faszination bei der Ausgrabung historischer Fragmente, die zu erstaunlichen Entdeckungen führen können.

In jeder Minute habe ich der Stimme Dietmar Wunders völlig gebannt gelauscht, atemlos vor Spannung der Enthüllung entgegen hörend und am Ende Rotz und Wasser vor emotionaler Erleichterung geheult.

Zwar gab es auch bei Dietmar Wunder ein paar Stellen, an denen er mit weinerlicher, aufgelöster Stimme vor allem Hannah Peters wiedergab, was ich als eher nicht so geglückt erachte und überlegt habe, ob nicht die Wahl des Buches anstelle des Hörbuches doch besser gewesen wäre, andererseits wurden die 9 Personen im Inneren des Bauwerkes eindeutig gedanklich manipuliert, also benahmen sie sich nicht so wie unter normalen Umständen. Also: Akzeptiert.

Unterm Strich bin ich begeistert. Absolut. Genau das ist mein Ding. Ein Buch, wie für mich geschrieben. DANKE, Thomas!

Ich gebe begeisterte 11/10 Punkte und lege euch dieses Buch ans Herz.

Bücher der Reihe:

1. Medusa – rezensiert 21.04.2014 – 10/10 Punkte
2. Nebra – rezensiert 29.05.2014 – 07/10 Punkte
3. Valhalla – rezensiert – 11.04.2014 – 10/10 Punkte
4. Babylon – beendet 11.04.2016 – 11/10 Punkte

07.04.2016

{Gehört}: Die vierte Zeugin | Tanja Kinkel u.a.

Autor: Tanja Kinkel, Martina André, Oliver Pötzsch, Peter Prange, Titus Müller, Heike Koschyk, Lena Falkenhagen, Alf Leue, Caren Benedikt, Ulf Schiewe, Marlene Klaus und Katrin Burseg
Titel: Die vierte Zeugin  
Genre: Historischer Krimi
Verlag: Aufbau Taschenbuch [20.08.2012]
TB, 400 Seiten, 9,99 €
Kindle-Edition: 7,99 €
Audible GmbH, [24.03.2016]
Spieldauer: [602 Minuten] (ungekürzt)
Sprecher: Tanja Fornaro 
Reg. Preis/im Premium-Abo/im Flexi-Abo:
17,95 € / 16,71 € bzw. 1 GH / 9,95 €
Bewertung:
 
Inhaltsangabe (Audible):

Köln im Jahre 1534. Ein ungewöhnlicher Gerichtsfall hält die Stadt in Atem: Der Londoner Geschäftsmann Richard Charman verklagt die Tuchhändlerwitwe Agnes Imhoff, um eine Schuld ihres unter rätselhaften Umständen verstorbenen Ehemanns Andreas zu begleichen. Agnes droht alles zu verlieren. Als sie versucht, ihre Unschuld an den Taten ihre Mannes zu beweisen, offenbart sich nicht nur ein Familiendrama, Stück für Stück gelangen tödliche Intrigen, Lügen und politische Verflechtungen ans Licht, die bis ins englische Königshaus reichen. Doch bis zuletzt stellt sich die Frage: Wer ist Agnes Imhoff wirklich - Opfer oder Täter?

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2012 Aufbau Verlag GmbH & Co. KG (P)2016 Audible GmbH

Meine Meinung:

Normalerweise sagt man ja, dass viele Köche den Brei verderben, und 12 Autoren sind da schon eine stattliche Anzahl an Köchen. Trotzdem stimmt in dem Fall das Sprichwort nicht, denn hier gab es keine Unstimmigkeit. Ich hätte auch nirgends den Finger drauf legen und sagen können, welcher der namhaften Autoren für jenes Kapitel die Feder geführt hat. Es passte alles zusammen, und ich habe von Anfang an mit Spannung gelauscht.

Dieser Gerichtsfall hatte es faustdick hinter den Ohren, denn lange Zeit war nicht wirklich klar, ob Agnes etwas mit dem Tod ihres Mannes zu tun hat, denn gelogen hat sie auf jeden Fall. Aber nicht nur sie hat die Wahrheit verschwiegen, auch die anderen Zeugen hatten alle Grund, mit einigen Dingen hinter den Berg zu halten. Richter und Advokaten waren beeinflusst worden, und so wurde nach damaliger Rechtslage entschieden.

Doch vieles wird erst 20 Jahre später aufgedeckt und letzten Endes der Mörder entlarvt. Eine schöne Kölner Stadtgeschichte, von Tanja Fornaro hervorragend zu Gehör gebracht und damit eine wirklich gute Unterhaltung.

Die Figuren sind sauber ausgearbeitet. So erscheint Agnes Imhoff in einer Szene wie ein verängstigtes und misshandeltes Eheweib, in der nächsten wie eine Geschäftsfrau, die weiß, wie sie bekommen kann, was sie will. Die Umsetzung des alten Gerichtsfalls in Form eines historischen Romans ist wirklich bestens gelungen.

Ich gebe 08/10 Punkte.

160407 Zeugin
 
 

05.04.2016

{Gelesen}: Eine unerwartete Erbschaft | K. McQuestion

klick zu Amazon.de

Autor: Karen McQuestion
Titel: Eine unerwartete Erbschaft  
Genre: Liebesroman
Übersetzer: Annette Hahn 
Verlag: AmazonCrossing [20.11.2012]
TB, 350 Seiten, gebraucht ab 4,87 €
ISBN: 1611098394
Kindle-Edition: 4,99 €
hier: am 12.02.2013 für 0,99 €
ASIN: B009IT8G8W
[Whispersync for Voice verfügbar

Bewertung:

Inhaltsangabe (Amazon):

Als die 29-jährige Lola Watson unerwartet ein gemütlich verwinkeltes Haus erbt, glaubt sie das kann nur der Höhepunkt eines hervorragenden Jahres sein. Das Leben ist perfekt, bis die Schnüffelei ihrer Nachbarn überhand nimmt, ein untröstlicher Highschool-Freund bei ihr zu Hause auf Dauer pennt, und ihre jüngere Schwester verkündet, dass sie heiraten wird ... an Lolas 30. Geburtstag.

Plötzlich ist Lola nicht mehr so scharf auf ihren neuen Alltag. Aber als sie den hübschen, geheimnisvollen Ryan trifft, hofft Lola, dass sie endlich den perfekten Mann gefunden hat, um ihre Schwester zu übertreffen und ihr Leben aufzupeppen. Sie wird aber erfahren, dass man manchmal das Glück dort findet, wo man es am wenigstens erwartet.

Meine Meinung:

Bei dieser Story habe ich 31 % des Buches gebraucht, ehe ich in die Geschichte hineinfand und sie einfach genießen konnte, wie sie war mit all ihren Stärken und Schwächen.

Hauptcharakter ist Lola, eine 29jährige junge Frau, die eigentlich ganz zufrieden mit sich und dem Leben als Single ist, sich eher aus dem gesellschaftlichen Leben heraushält und ihre Ruhe haben möchte. Bis sie das Haus ihrer Tante erbt und in eine Nachbarschaft zieht, die nicht hinter den verschlossenen Türen aufhört, sondern in der man sich um einander kümmert. Und dann heiratet ihre jüngere Schwester und plant aus dem geschwisterlichen Zickenterror heraus, Lola auf ihrer Hochzeit als 30jährige alte Jungfer herauszustreichen. Grund genug, um Rachepläne zu schmieden. Doch dann kommt alles anders als gedacht…

Sämtliche involvierte Personen empfand ich als schräg, etwas seltsam und zudem blass bleibend, so konnte ich deren Handlungen bis auf wenige Ausnahmen nicht nachempfinden. Zwar ist der Schreibstil leicht, locker, ein wenig humorvoll und flüssig, aber es fehlte mir hier an Substanz und Tiefe. Positiv ist auf jeden Fall die Perspektive als Ich-Erzähler, wenn ich mich auch nicht in Lola hineinversetzen konnte.

Der deutsche Titel führt in die Irre, denn die Story handelt nicht wirklich von der Erbschaft. Sie ist lediglich der Ausgangspunkt für die sich entwickelnde Story. Doch zumindest liest sich das Buch leicht und ist trotz allem unterhaltsam.

So gebe ich 06/10 Punkte.

Zitat:

Als ich einige meiner Nachbarn in einer kleinen Gruppe vor Mrs. Chos Haus stehen sah, war ich sicher, dass sie über mich sprachen.
1. Kapitel, 1. Satz

160405 Erbschaft

Bücher der Autorin:

Hallo Schicksal (2015)
Die Lilienvilla (2011)
Alles, was man braucht (2013)
Helden des Lichts, Band 1: Edgewood (2015)
Helden des Lichts, Band 2: Fernweh (2015)
Eine unerwartete Erbschaft (2012) – beendet 05.04.2016 – 06/10 Punkte
Auf dem langen Heimweg (2012)

03.04.2016

[Gehört]: Basar der bösen Träume | Stephen King

Autor: Stephen King
Titel: Basar der bösen Träume 
Reihe: Kurzgeschichtensammlung
Genre: Horror, Thriller, Mystery
Übersetzer: Ulrich Blumenbach, Bernhard Kleinschmidt, Karl-Heinz Ebnet, Wulf Bergner, Kristof Kurz, Friedrich Mader, Gunnar Kwisinski, Urban Hofstetter, Jürgen Langowski, Gisbert Haefs, Johann Christoph Maass, Jürgen Bürger, Julian Haefs, Jan Buss, Jakob Schmidt, Friedrich Sommersberg 
Verlag: Heyne [18.01.2016]
HC, 768 Seiten, 22,99 €
Kindle-Edition: 18,99 €
[Whispersync for Voice verfügbar]
Random House Audio, [15.01.2016]
Spieldauer: [1217 Minuten] (ungekürzt)
Sprecher: David Nathan 
Reg. Preis/im Premium-Abo/im Flexi-Abo:
13,95 € / 12,99 € bzw. 1 GH / 9,95 €

Bewertung:

Inhaltsangabe (Audible):

Hier werden Albträume wahr... Mit dem Basar der bösen Träume legt Stephen King eine Sammlung von 20 Kurzgeschichten vor, von denen ein Großteil hier zum ersten Mal auf Deutsch erscheint. Nicht immer blanker Horror, doch stets psychologisch packend! Folgen Sie dem Meister des Erzählens, wenn er Sie einlädt: "Hereinspaziert, ich habe die Geschichten eigens für Sie geschrieben. Aber seien Sie vorsichtig. Bestenfalls sind sie bissig und schnappen zu."

Meine Meinung:

Wer weiter nach unten scrollt, wird eine Liste meiner Rezensionen zu Kings Büchern sehen und wissen, dass dieser Autor zu meinen Lieblings-Schriftstellern zählt, denn es gab eine Zeit, in der ich noch keine Rezensionen geschrieben habe und natürlich trotzdem mit LESEN infiziert war, die Liste also durchaus noch länger sein müsste Winking smile

Allerdings wird auch klar, dass ich vorwiegend dicke Wälzer bevorzuge, also Bücher mit Seitenzahlen, die durchaus 4stellig sein können und dürfen oder, wenn sie von David Nathan vorgelesen werden, bis zu 52 Stunden Hörgenuss beinhalten können. Da ist eine solche Kurzgeschichtensammlung schon eine Ausnahme.

Allerdings hat diese Kurzgeschichten ein Meister geschrieben, ein Autor, dessen Schreibstil ich liebe, und in dessen Geschichten ich sofort heimisch bin. Er beginnt seine Geschichte zu erzählen, und ich sitze mit ihm in der Kneipe, sehe ihm in einem Flugzeug über die Schulter, trauere um seinen Hund, teste die neuen Funktionen seines rosa Kindles, sehe mit Schrecken einem Verkehrsunfall zu und wundere mich über den bösen kleinen Jungen, der nicht zu altern scheint… Was macht es da schon, dass die Geschichten kurz sind?

Seit David Nathan die Bücher des Kings einliest, habe ich mir die Hörbücher bei Audible gekauft, denn David Nathan und Stephen King sind das ultimative Gespann, das Non plus Ultra, der absolute Hörgenuss für mich. Stephen Kings Schreibe und David Nathans Lesen, seine Stimme – das ist Genuss pur.

Vielleicht ist diese Kurzgeschichtensammlung ja für gerade diejenigen von euch interessant, die bei dicken Wälzern eher aufgeben, weil sie wenig Zeit zum Lesen/Hören finden, aber das Talent von Autor oder/und Vorleser zu schätzen wissen. Dann nichts wie ran, Leute! Von mir gibt’s eine absolute Hörempfehlung!

10/10 Punkte. Was sonst? Winking smile

kann-LESEN-verursachen

160403 King

Rezensionen zu Büchern des Autors:

Finderlohn
Friedhof der Kuscheltiere
Revival
The Green Mile
Mercedes
Böser kleiner Junge
Doctor Sleep
The Stand: Das letzte Gefecht 
Joyland
Die Augen des Drachen
Der Talisman
Der Fluch
Shining
Todesmarsch
Carrie
Die 10-Uhr-Leute
Puls
Menschenjagd
Der Anschlag
In einer kleinen Stadt: Needful Things
LOVE
Christine
SIE
ES
Die Arena
Wahn

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