31.05.2013

Kurzrezi: Das Tagebuch der Patricia White – G. C. Ronelli

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Gian Carlo Ronelli
Das Tagebuch der Patricia White
Psychothriller, Horror
Sieben Verlag, 2013
Kindle-Edition: 8,99 €
am 13.04.2013 gratis
geschätzte Seiten: 380
gelesen auf dem Kindle Paperwhite
ASIN: B00C5N72BK

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Jack Reynolds erwacht verletzt und ohne jede Erinnerung in einem Motelzimmer. Offenbar wollte er sich Tags zuvor das Leben nehmen. Einziges Indiz ist ein Aufgabeschein von FedEx. Er hat vor dem Selbstmordversuch ein Päckchen an eine Adresse in New York City geschickt.
In dem Päckchen befindet sich das Tagebuch der achtjährigen Patricia White. Alles deutet darauf hin, dass jemand Patricia bedroht. Ihr Leben ist in unmittelbarer Gefahr und Jack muss den Täter davon abhalten, sein tödliches Werk zu vollenden. Aber der lässt sich nicht ins Handwerk pfuschen. Seine Jagd auf Jack hat längst begonnen. Er will Jack nicht einfach töten. Er will vorher mit ihm spielen.

Ein ganz außergewöhnliches Buch. Schon die Goweli-Trilogie des Autors begeisterte mich, doch dieser Horror-Psychothriller katapultiert mir den Autor ganz nach oben, lässt ihn mich mit Autoren wie Stephen King vergleichen, wenn auch dessen Bücher um einiges dicker sind.

Ich bin immer noch ganz begeistert. Die Story allein ist schon der Hammer, und wie der Autor sie umgesetzt hat, mit verschiedenen stilistischen Mitteln wie dem schrittweisen Rekonstruieren nach einem Gedächtnisverlust und stundenweiser Rückblenden im Krebsgang kurz vor der Aufklärung des Falls – genial!

Lange Zeit wusste ich nicht, was tatsächlich hinter den Morden steckte, wer dafür verantwortlich war, konnte mir einfach Jack als Mörder nicht vorstellen und fieberte mit ihm der Aufklärung entgegen. Einige falsche Fährten und Wendungen treiben die Spannung in die Höhe.

Ein bisschen verwirrt war ich mehrmals bei dem Wort “weiters”, welches es meines Erachtens im deutschen Sprachgebrauch nicht gibt, fand aber heraus, dass es sich um einen schweizerisch/österreichischen Begriff für “weiter, außerdem” handelt und bin beruhigt ;) – finde nichts, was der Kritik bedarf.

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, ein sogenannter “Burner” und sollte UNBEDINGT GELESEN WERDEN

11/10 möglichen Punkten von mir – das war spitzenmäßig Gian!

Der Literaturmonat Mai 2013

Gehört im Mai


12 Std., 27 Min
07/10 Punkte

4 Std. 53 Min
09/10 Punkte
rheingold
1 Std., 17 Min
10/10 Punkte

9 Std. 18 Min
07/10 Punkte

12 Std., 3 Min
08/10 Punkte

1 Std.
07/10 Punkte

klickt für mehr Informationen und zum Kauf einfach aufs Cover

Im Mai habe ich viel mehr gelesen als sonst. Und das lag daran, dass ich zum einen Urlaub hatte und zum anderen dieses Mal nicht weg gefahren bin, sondern bei Sonne viel Zeit auf Balkonien verbrachte und auch noch einige Zeit flach lag – Alles hat eben immer Vor- und Nachteile ;)

Gelesen im Mai


573 Seiten, TB
08/10 Punkte

545 Seiten, eBook
07/10 Punkte

345 Seiten, eBook
10/10 Punkte

478 Seiten, TB
9/10 Punkte

384 Seiten, eBook
02/10 Punkte

400 Seiten, eBook
11/10 Punkte

525 Seiten, TB
10/10 Punkte

280 Seiten, eBook
07/10 Punkte

496 Seiten, eBook
11/10 Punkte

94 Seiten, eBook
09/10 Punkte

352 Seiten, eBook
08/10 Punkte
klick zu Amazon.deca. 90 Seiten, eBook
10/10 Punkte

105 Seiten, eBook
07/10 Punkte
  klick zu Amazon.de
ca. 380 Seiten, eBook
11/10 Punkte

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Meine Highlights sind bei der Wertung gelb unterlegt.

30.05.2013

Kurzrezi: Cotton Reloaded 02 – P. Mennigen

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Peter Mennigen
Cotton Reloaded 02
Countdown

Remake der Kultserie als Serienroman
Lübbe Digital, 2012, 105 Seiten
Kindle-Edition: 1,99 €
hier: via Skoobe.de geliehen
auf dem iPad gelesen
ASIN: B0093T2L3I

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Digitale Romanserie. Folge 2 00:04 Uhr, New York. Eine Maschine der American Airlines im Landeanflug. Der Sinkflug stoppt, und die Maschine beginnt wie von Geisterhand gesteuert über Manhattan zu kreisen. 01:00 Uhr, HQ des G-Teams. Jeremiah Cotton und Philippa Decker erfahren, dass Terroristen die Bordsysteme des Flugzeugs gehackt und die Kontrolle übernommen haben. Sie fordern die Freilassung von Seif al-Bakkay, einem Top-Terroristen. Als Cotton und Decker den Mann verhören wollen, wird er von einem Killer ermordet. Keine Chance mehr, die Forderungen der Terroristen zu erfüllen. Es bleiben sechs Stunden, um die Drahtzieher zu finden - denn dann geht der Maschine über Manhattan der Treibstoff aus ...
COTTON RELOADED ist das Remake der erfolgreichen Kultserie und erscheint monatlich in abgeschlossenen Folgen als E-Book.

Folge 2 ist gelesen. Ob ich nun zu jeder gelesenen Folge auch eine Rezension schreibe, weiß ich noch nicht so genau – mache ich bei Porterville ja auch nicht, sondern geplant erst am Ende. Aber ich habe gerade Zeit und Lust, also sage ich euch meine Meinung auch zu diesem Teil ;)

Dass hier ein anderer Autor am Werk war, merkt man sofort an neuen Abkürzungen wie HQ (Headquarter = Hauptquartier) und der Ausdrucksweise der Akteure. Auch diese Folge ist spannend, actiongeladen und geht – vorhersehbar – gut aus. Man darf bei diesen Serienromanen nicht vergessen, dass man nicht mit solch drastischen Wendungen und Überraschungen rechnen darf, die ein “normaler” vielleicht Folgeband birgt, denn hier wissen wir ja schon, dass Jerry Cotton überlebt – sonst gäbe es ja keine zwölfundneunzig weitere Folgen, nech?

Trotz allem musste ich Abstriche machen, denn besonders eine Szene wirkte nachträglich hineingeschrieben, losgelöst vom Plot, auch wenn sie die Erklärung für das Folgende barg. Die Protagonisten wirkten eher wie Schauspieler auf mich, die Illusion war also nicht perfekt.

Ich gebe 07/10 Punkte und freue mich einmal mehr, dass ich bei Skoobe leihen durfte :D

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29.05.2013

Kurzrezi: Cotton Reloaded 01 – M. Giordano

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Mario Giodano
Cotton Reloaded 01
Der Beginn

Remake der Kultserie als Serienroman
Lübbe Digital, 2012, 94 Seiten
Kindle-Edition: 1,99 €
hier via Skoobe.de geliehen
auf dem iPad gelesen
ASIN: B0093T4KDW

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Digitale Romanserie. Folge 1 Eine neue Zeit. Eine neue Mission. Ein neuer Held: Der brutale Mord an einer Chinesin lässt Jeremiah Cotton, einem jungen Cop beim New York City Police Department, keine Ruhe. Er vermutet, dass die Frau das Opfer eines Serienkillers geworden ist. Doch keiner glaubt ihm; er wird von dem Fall abgezogen. Als Cotton eigenmächtig Nachforschungen anstellt, stößt er auf eine Abteilung des FBI, von deren Existenz niemand weiß: das "G-Team". Stur und hartnäckig stellt Cotton unbequeme Fragen über die mysteriöse Einheit - und bringt Special Agent Philippa "Phil" Decker gegen sich auf. Als er nur knapp einem Mordanschlag entgeht, versteht Cotton, dass dies kein gewöhnlicher Mordfall ist und er nicht bloß einen Serienkiller jagt. Denn das G-Team scheint in den Fall verstrickt zu sein ... Erleben Sie die Geburt einer neuen Legende.
COTTON RELOADED ist das Remake der erfolgreichen Kultserie und erscheint monatlich in abgeschlossenen Folgen als E-Book.

Ein toller Einstieg in die altbekannte Kult-Serie, neu aufgemotzt, ist Mario Giodano hier gelungen. Wenn man sich erst einmal durch die etwas verwirrende Erzählweise am Anfang gelesen hat – hier wurde die sehr seltene Du-Form gewählt –, findet man schnell in die Story hinein.

Da es sich um einen Serienroman handelt, dessen Episoden offenbar von verschiedenen Autoren geschrieben werden, handelt es sich mehr oder weniger um eine Aneinanderreihung von Kurzgeschichten, anders also als der Serienroman Apocalypsis I und II. Eventuell ein wenig vergleichbar mit Porterville, wenn man vom unterschiedlichen Genre einmal absieht.

Die Pilot-Story habe ich bereits gelesen und kann sie nur empfehlen. Bei Skoobe können die einzelnen Episoden ausgeliehen werden, eine wunderbare Möglichkeit, wie ich finde.

cotton01

28.05.2013

Ausgehört: Der Smaragd des Todes – Titania-Medien

sherlock7

Titania-Medien 
Sherlock Holmes – Folge 7
Der Smaragd des Todes

Hörspiel
Dauer: eine gute Stunde
gespielt u.a. von Detlef Bierstedt, Joachim Tennstedt, Regina Lemnitz
CD – 7,95 €
ASIN: 3785747225

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Titania-Medien):

Die feine Londoner Gesellschaft ist fasziniert von den gewagten Darbietungen Tahi Swawis, einer exotischen Tänzerin. Ihr Bühnenkostüm schmückt ein besonderer Edelstein, der es unter dem Namen „Smaragd des Todes“ zu trauriger Berühmtheit brachte. Viel Blut ist um seinetwillen bereits geflossen und ein Ende scheint nicht absehbar, wie sich herausstellt…

Für zwischendurch ist ein Hörspiel immer gut, vor allem die Sherlock-Holmes-Reihe. Ja, ich bin ein Fan ;)

Bei dieser Folge aber möchte ich mehr die Leistung der Schauspieler/Sprecher honorieren als den Inhalt des Hörspiels, das nämlich war ohne großartige Spannung und das legendäre Talent Sherlock Holmes’. Was hier wirklich herausragend war, das war das Zusammenspiel aller Schauspieler/Sprecher und die Hintergrundkulisse. Einfach genial. So sollte ein Hörspiel funktionieren, und das treibt auch meine Bewertung in die Höhe.

Für Sherlock-Fans ein MUST-HAVE und als Hörspiel zwischendurch eine recht gute Abwechslung.

Von mir 07/10 Punkte.

Kurzrezi: Enders – L. Price

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Lissa Price
Enders
Starters-Enders (2)
Science Fiction
Piper ebooks, 2013
HC, 352 Seiten, 15,99 €
Kindle-Edition: 11,99 €
ASIN: B00CA5B7NC
gelesen auf dem Kindle Paperwhite

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Mit ihrem Bestseller »Starters« zog Lissa Price rund um den Globus unzählige Leser in ihren Bann. Doch viele Rätsel um die dunkle Welt der 16-jährigen Callie blieben offen. Nun findet der futuristische Thriller seinen furiosen Abschluss. Die 16-jährige Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Katastrophe alle getötet hat, die nicht schnell genug geimpft werden konnten – nur sehr junge und sehr alte Menschen haben überlebt. Während die Alten ihren Reichtum seitdem stetig mehren, verfallen die Jungen einer anscheinend ausweglosen Armut. Die einzige Möglichkeit für die jugendlichen Starters, an Geld zu kommen, war bislang die Body Bank. Dort konnten sie ihre Körper an alte Menschen vermieten, um so ihr Überleben zu sichern. Callie ist es gelungen, die Machenschaften des skrupellosen Instituts zu stoppen…

Lange habe ich auf die Fortsetzung des SciFi-Szenarios gewartet, und nun bin ich ein kleines bisschen enttäuscht.

Es beginnt etwas holprig, da hätte ich mir mehr Ausführlichkeit gewünscht, als einzelne hingeworfene Sätze, und so ist es unabdingbar, dass man das erste Buch gelesen (oder wie ich gehört) haben muss, bevor man sich dem zweiten zuwendet. Doch auch mit Kenntnis über das erste Buch hatte ich anfangs ein paar Schwierigkeiten, um in die Geschichte hinein zu kommen und mich wieder mit Callie identifizieren zu können. Das liegt möglicherweise daran, dass zu wenig personenbezogene Tiefe vorhanden ist. Die Autorin legt eindeutig mehr Wert auf Action.

Actiongeladene Spannung ist nicht zu knapp vorhanden, Jäger werden zu Gejagten, kaum noch etwas ist so wie es scheint, und es gibt einige unvorhersehbare Wendungen, die gerade zum Ende hin eher unglaubhaft klingen, und dann ist irgendwie alles Friede-Freude-Eierkuchen… Das war mir dann doch ein bisschen zu viel des Guten.

Mehrere gesellschaftskritische Themen werden innerhalb der Bücher behandelt, und so wird uns vor Augen geführt, was geschehen könnte, wenn Geld- und Machtgier die Überhand gewinnen und nicht mehr das Wohl des Volkes oberstes Anliegen ist.

Der erste Band ist besser gelungen als der zweite, aber auch dieser ist lesenswert. Während ich für den ersten 9/10 Punkte gab, bin ich hier bei 75/100 oder 8/10 Punkten.

27.05.2013

Der grüne Pott

27.05.b

Die Hälfte des Urlaubs ist rum, die Stadtmeisterschaften vom Verein auch, somit auch die Termine. Und auch meiner Nase und dem Kopf geht es wieder besser, so dass wir heute beschlossen haben, einen kurzen Ausflug zum Tetraeder zu machen.

27.05.a

Es war einfach herrlich. Die Luft da oben war klar, im Wald roch es fantastisch, der Wind pustete zwar etwas, aber die Sonne schien, was das Zeug hielt. 14 Fotos hab ich gemacht, zwei davon zeige ich euch.

Wer weiß – wenn das Wetter morgen auch noch so schön ist, machen wir vielleicht den nächsten Ausflug.

26.05.2013

Kurzrezi: Muttertier @n Rabenmutter – Liebsch & Mestrovic

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Sonja Liebsch & Nives Mestrovic
Muttertier @n Rabenmutter
Gegenwarts-, Frauenroman
Gmeiner Verlag, 2011
TB, 280 Seiten, 9,90 €
Kindle-Edition: 8,99 €
hier: Gratisdownload von Thalia.de
gelesen auf dem iPad mit der Thalia-eReading-Lese-App
ASIN: B004TTHL4Q

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Zehn Jahre haben Maxi und Hanna nichts mehr voneinander gehört. Dabei waren die beiden Rheinländerinnen bis zu Maxis Hochzeit beste Freundinnen. Damals hatte ein Tsunami in weiß für die anhaltende Funkstille gesorgt.Ausgerechnet beim Surfen im Internet treffen sie sich wieder. Ein paar E-Mails später stellen Maxi und Hanna fest, dass sie inzwischen wieder einiges gemeinsam haben: Einen ganzen Stall voller Blagen, Dauerstress im Alltag und keine Aussicht auf ein geregeltes Einkommen. Endlich sind sich die zwei wieder einig: Für ihr Mutterglück brauchen sie ganz schnell einen Job …

Kürzlich sah ich auf Facebook, dass Thalia.de obiges Buch an einem Tag kostenlos zu Download zur Verfügung stellte. Die Kritiken waren gut, und so meldete ich mich an und versuchte geschlagene 90 Minuten lang das eBook über den Download-Link in mein Adobe Digital Editions zu bekommen, das Programm, das ePub-eBooks auf meinem Rechner speichern kann. Es klappte einfach nicht. Also las ich nach, wie ich nun das “gekaufte” eBooks trotzdem lesen konnte und erfuhr, dass es eine eReading-Lese-App für das iPad gibt. Et Voilà, ich installierte, meldete mich an, das eBook materialisierte sich.

Natürlich hatte ich nicht das Kleingedruckte gelesen, ging einfach von den Gegebenheiten wie bei Amazon aus: einmal gekauft – für immer meins. Nun erfuhr ich durch Zufall auf einem Blog, dass der Downloadlink wohl nur 100 Tage lang zur Verfügung steht. Puuuh, Glück gehabt, dass ich nichts bezahlen musste, sag ich da mal. Allerdings habe ich nun auch das eBook auf die Leseliste ganz weit oben angesetzt, denn auch die eReading-App ist nicht das, was ich gewohnt bin. Die Möglichkeit zu markieren, sich Notizen zu machen oder auch das Verbinden mit Netzwerken scheint nicht integriert zu sein. Also schnell lesen und App wieder löschen.

Nun habe ich das Buch also gelesen, habe öfter schmunzeln müssen, und da ich nah am Wasser gebaut hab, auch das eine oder andere Tränchen verdrückt.

Das Buch ist gut zu lesen, allerdings kann ich, was die Problematik angeht, nicht mitreden, obwohl ich alleinerziehende Mutter dreier Kinder war. Allerdings scheint Vieles “zu meiner Zeit” oder/und in Niedersachsen noch anders gewesen zu sein. Dabei bin ich gar nicht soooo viel älter… Ich bin ein Kind der 60er und hatte das Problem nicht, als Mutter keine Arbeit zu bekommen, und irgendwie bekam ich Kinder, Haushalt und Arbeit immer unter einen Hut. Es musste ganz einfach gehen, auch ohne die Hilfe von so guten Freunden, wie die beiden in dem Buch haben.

Allerdings sind viele Freundschaften auf der Strecke geblieben, denn dafür war dann doch keine Zeit mehr. Die finde ich nun langsam wieder über das uns mittlerweile alle verbindende Netzwerk.

Alles in allem ist das Buch unterhaltsame, humorvoll geschriebene Lektüre, die darauf aufmerksam macht, dass auch Mütter arbeiten und Geld verdienen wollen und können.

Ich gebe 07/10 Punkte.

Ausgehört: Die Augen des Drachen – St. King

Stephen King
Die Augen des Drachen
Horror-Märchen
Audible GmbH 2012
Dauer: 12 Std., 3 Min (ungekürzt)
gelesen von David Nathan
Download: 24,95 €
oder im Flexi-Abo: 9,95 €
gehört über die Audible-App auf dem iPhone

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Audible):

In jungen Jahren hatte der König von Delain noch Drachen gejagt - jetzt ist Roland alt und krank. Bald wird sein ältester Sohn Peter die Herrschaft übernehmen. Doch Flagg, der Hofmagier, hat ein dichtes Netz aus Verrat und Intrigen gesponnen, um die Macht im Königreich an sich zu reißen: Roland fällt einem hinterhältigen Giftmord zum Opfer. Drachensand, ein geheimes Zauberelixier, lässt ihn innerlich verbrennen. Der Verdacht fällt auf Peter, der schließlich von Flagg in den Kerker geworfen wird. Somit folgt Thomas, der jüngste Sohn des Königs, auf den Thron von Delain - ein willenloses Werkzeug des bösen Zauberers…

Ich musste wieder mal meinen absoluten Lieblingssprecher im perfekten Autor-Sprecher-Duo “King-Nathan” hören, und obwohl ich noch “The Stand” in der Audible-Bibliothek habe, bin ich diesmal vor den etlichen Stunden doch zurück geschreckt und habe mich stattdessen für ein Horror-Märchen entschieden. Mal ein etwas anderes Genre. Warum nicht?

Zunächst sah es so aus, als würde ich das Hören für die Dauer meines Urlaubs unterbrechen und stattdessen viele Bücher lesen, aber dann gab es doch Tage, an denen ich besser mit geschlossenen Augen hören als lesen konnte.

Über den Autor Stephen King brauche ich wohl nichts mehr zu sagen, wer kennt ihn und seine Erzählweise nicht? Manche mögen seine Ausführlichkeit, andere nicht. Was ich bei ihm immer faszinierend finde ist, dass er in der Lage ist, die Lebensgeschichte jedes einzelnen interessant mit in die Geschichte zu integrieren, ohne, dass es langweilig wird. Auch in dieser Geschichte holt er immer wieder aus und erzählt langsam die Spannung aufbauend, schreibt zum Ende hin gar Kapitel mit nur 3 Sätzen Inhalt und einem Szenenwechsel, bis man vor Spannung nicht mehr aufhören kann.

David Nathan ist ein begnadeter Sprecher. Just in diesen Tagen wählt Audible wieder den beliebtesten Sprecher/die beliebteste Sprecherin. Noch könnt ihr HIER mit abstimmen. Klar, wem ich meine Stimme gegeben habe, oder? Zusammen mit King ist Nathan einfach unschlagbar. Das perfekte Duo. Ich liebe es, seiner Stimme zu lauschen, da stimmt einfach Alles. Er liest so, wie ich es in Gedanken mit tue, und so entsteht nicht nur ein Szenario vor meinen Augen, sondern ich bin mitten drin. Und es ist nicht nur einmal vorgekommen, dass ich versucht habe, einen Protagonisten auf das mir Offensichtliche aufmerksam zu machen

Die Story nun selbst ist etwas anders, als ich sie bei King gewohnt bin. Normalerweise spielt sie in der Realität, was das Grauen um so schrecklicher macht, das er inszeniert. Hier nun entwirft er ein klassisches Märchen, was mir selbst das Grauen minimiert hat, denn ich wusste ja von vornherein, dass es “gut” ausgehen würde. Er entwirft ein Königreich, in welchem wie so oft mittelalterliche Zustände herrschen (also keine Computer, Telefone, Industrie jeglicher Art) mit Volk und König. Dort hinein setzt er einen Dämon und lässt seine Figuren agieren.

Hach, ich liebe es, wie David Nathan mit der Stimme eines Dämons brüllt

Das Hörbuch ist nicht so ein klasse Horror-Roman wie ich es gewohnt bin, aber für solche, die nicht so hart gesotten sind, vielleicht genau das Richtige (?)

Von mir gibt es 08/10 Punkte.

24.05.2013

Kurzrezi: Tödliche Worte – V. McDermid

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Val McDermid
Tödliche Worte
Tony Hill & Carol Jordan (4)

Psychothriller
Knaur, 2008
TB, 525 Seiten, 9,99 €
oder gebraucht erhältlich
gelesen in der Leselotte
ISBN: 3426629127

Bewertung: 

Klappentext:

Auf einer blutgetränkten Matratze wird in grotesk verrenkter Haltung die Leiche einer Prostituierten gefunden. Die Szene erinnert bis ins Detail an eine Mordserie, die zwei Jahre zurückliegt und mit einem Schlag aufhörte, als Derek Tyler gefasst wurde. Aber Tyler kann das neue Opfer eigentlich nicht getötet haben. Er sitzt hinter Gittern im Hochsicherheitstrakt einer psychiatrischen Haftanstalt und spricht mit niemandem ein Wort. Doch seine jahrelange Erfahrung als Profiler sagt Tony Hill, dass es nur Tyler gewesen sein kann. Detective Chief Inspector Carol Jordan glaubt das nicht. Ihr Team startet eine gewagte Undercover-Action, um den Killer zu stellen. Und das wird Carol noch bereuen…

Weil ich die Stärke des Windes falsch eingeschätzt und kein Tuch um den Hals hatte, als wir in Essen shoppen waren, bekam ich prompt die Quittung. Ich liege mit Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen im Bett und verbrauche Unmengen an Taschentüchern und Tee. Was macht man auch sonst in seinem Urlaub, nech?

Aber wenigstens habe ich keine Migräne, das ist ja schon mal was. Und das Lesen funktioniert auch meistens, zumindest solange, bis mir wieder die Augen zufallen.

Der 4. Fall von Tony Hill und Carol Jordan war jetzt genau das Richtige, um mich “aufzumuntern”. Ich liebe ja die Tätigkeit vom Profilern, und die von Tony Hill im Besonderen. Er ist einfach einmalig, wie er in die Psyche der Menschen eindringt und einem knallhart sagt, wie man warum tickt. Einfach irre. Um so interessanter war es diesmal, dass es da jemanden gab, der offenbar genauso gestrickt ist, aber auf der Gegenseite agiert.

Natürlich ist Carol Jordan nach der missratenen Aktion vom 3. Fall noch nicht psychisch über den Berg, aber die Aufstellung der neuen Abteilung, die sie leitet, gibt ihr wieder Mut und hilft ihr, zu ihrem Selbst zurück zu finden.

Und ich war lange Zeit auf dem Holzweg. Hatte 2 Verdächtige im Visier, die es dann doch nicht waren. Aber noch bevor Tony Hill Eins und Eins zusammenzählte, hatte ich meine “2” schon zusammen, immerhin

Für diesen dicken Schmöker gebe ich 10/10 Punkte!

22.05.2013

Kurzrezi: Der Tod kommt nach Pemberley – P.D. James

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P.D. James
Der Tod kommt nach Pemberley
Krimi
Droemer, 2013
HC, 384 Seiten, 19,99 €
Kindle-Edition: derzeit nur als Leseprobe XXL erhältlich
hier: eBook via Skoobe geliehen
auf dem iPad gelesen
ISBN: 3426199629

Bewertung: 

Inhaltsangabe (Amazon):

Im Jahr 1803, sechs Jahre nach der Hochzeit von Mr. Darcy und seiner Elizabeth, geht das Leben auf dem Herrensitz Pemberley seinen idyllischen Gang. Doch am Abend vor dem großen Herbstball wird die Vorfreude empfindlich gestört: Aus dem waldigen Teil des Pemberley-Parks bricht in rasender Fahrt eine Kutsche, darin eine völlig aufgelöste Lydia Wickham – Elizabeths missratene kleine Schwester –, die behauptet, ihr Mann sei ermordet worden! Nachdem die Damen in Sicherheit gebracht wurden, machen sich Mr. Darcy und sein Cousin in den Wald auf, um den Toten zu suchen. Was sie finden, ist ein lebender, blutverschmierter, verwirrter Wickham – und neben ihm eine Leiche.

Von P.D. James habe ich einige Bücher gelesen, dieses war also nicht mein erstes; so dachte ich, ich wüsste, worauf ich mich einließ, aber weit gefehlt.

Während ich “Stolz und Vorurteil” von Jane Austen interessant fand, lernte ich doch Einiges über das Leben, Sozialverhalten und die damalige Zeit im viktorianischen England kennen, war ich bereits ziemlich am Anfang dieses Buches von P.D. James verwirrt, um nicht zu sagen geschockt, den Schreibstil Jane Austens wieder zu entdecken! Doch hier hinderte er mich daran, Spannung zu empfinden.

Während schier endlose Briefe gelesen und der Etikette Genüge getan wurde, klärte sich der Mord quasi erst nach der Gerichtsverhandlung am Ende des Buches auf, wobei die Autorin dann hier die Beine in die Hand zu nehmen schien und Personen ins Spiel brachte, die bis dahin kaum erwähnt wurden und Verwicklungen darlegte, die auf mich ermüdend wirkten. Tatsächlich bin ich während der Lektüre mehrmals fast eingeschlafen.

Nein, das war wohl nix, also zumindest für mich. Ich honoriere die Fähigkeit, sich dermaßen gekonnt ins frühe 19. JH hinein zu versetzen, um sogar den Schreibstil exakt anzupassen, dass man meint, eine Fortsetzung von “Stolz und Vorurteil” vor sich zu haben, auch die Recherche, um das Rechtssystem überzeugend zu schildern, aber sonst fehlte mir in diesem Buch Alles, was ich von der Queen of Crime gewohnt bin und das Lesen für mich zu einem Vergnügen macht. Schade.

Von mir also 02/10 Punkte.

p.d.james

Vielen Dank fürs Leihen Skoobe.de!

19.05.2013

Kurzrezi: Nur, wenn du mir vertraust – D. Crombie

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Deborah Crombie
Nur, wenn du mir vertraust
Krimi
Duncan Kincaid & Gemma James (9)
TB, 478 Seiten, 9,90 €
gelesen in der Leselotte
Kindle-Edition: 8,99 €
Goldmann Verlag, 2004
ISBN: 3442453097

Bewertung:

Klappentext:

Inspector Gemma James fährt mit ihrer besten Freundin Hazel nach Schottland, um dort ein erholsames Wochenende zu verbringen. In der Pension angekommen, treffen die beiden Frauen auf Donald Brodie, mit dem die verheiratete Hazel anscheinend mehr als nur eine Freundschaft verbindet.

Am darauf folgenden Abend kommt es zum erbitterten Streit zwischen Hazel und Brodie. Als Brodie kurz darauf tot auf einer Wiese am Fluss gefunden wird, muss sich Gemma fragen, inwieweit sie Hazel vertrauen kann…

Ein raffinierter psychologischer Krimi, der vor der düsteren Kulisse des schottischen Hochmoors spielt

»Es war ein wunderschönes Land, dachte Gemma, ein Land, das einen in seinen Bann schlug und nicht so schnell wieder losließ.«

Normalerweise wäre ich gestern oder spätestens heute Morgen wieder nach Schottland aufgebrochen und würde unseren Mai-Urlaub in den Highlands verbringen, die Natur, die tolle Luft, die netten Menschen genießen und nur zum Lesen kommen, wenn es regnet.

Und da ich nun auf Balkonien weile, habe ich beschlossen, mir die Highlands eben herzuholen. Der Vorteil ist, dass ich viel mehr zum Lesen komme . Und so habe ich übers Wochenende mal eben den Krimi verschlungen, der im Hochmoor spielt, an Orten, die mir bekannt sind, und ganz nebenbei auch Whisky verkostet und das “Heimweh” geschürt und gleichermaßen bekämpft…

Duncan Kincaid und Gemma James sind mir ja schon seit Jahren treue Weggefährten, wenn ihre Fälle auch sonst in England zu lösen sind. Inzwischen hat sich auch ihre private Beziehung weiterentwickelt, und sie arbeiten nun in verschiedenen Dienststellen, um Berufliches und Privates nicht zu vermengen. Ich mag die beiden, die sich so gut ergänzen und gemeinsam jedes Rätsel lösen, und sei es noch so verzwickt wie hier in Schottland.

Ich konnte das Buch jedenfalls kaum aus der Hand legen, und habe buchstäblich in jeder freien Minute gelesen. Für mich war es an diesem Wochenende genau die richtige Lektüre: ein spannender Krimi, ein Ausflug in die Highlands, in eine Destille und das Lösen eines Rätsels, das in der Vergangenheit seinen Anfang nahm.

Ich gebe 09/10 Punkte.

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